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Literatur

 

VorTatort

Die Krimiautorin Irene Scharenberg liest aus ihrem Buch "Versteckte Gifte"

Sonntag, 22.10.2017, 17.00 Uhr

Umlage 9,- €

Verbindliche Anmeldung:

Mechtild Cuypers: 02835-2986

Daniela Gundelbacher: 02835-4352

 

 

 

 

 

Es wird humorvoll und spannend, wenn die Duisburger Kommissare Pielkötter und Barnowski wegen eines einzelnen Damenfingers ermitteln. Der liegt auf der Landefläche eines LKWs an einem Schrotthof. Doch zu wem gehört der Finger? Und wo befindet sich der Rest des Körpers? Die Fragen sind noch nicht geklärt, da taucht im Duisburger Hafen die Leiche eines Mannes auf. Die Ermittlungen führen erneut in die Recyclingbranche. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Funden? Kommissar Pielkötter und sein Mitarbeiter Barnowski begeben sich in Gefahr, um ein tödliches Geheimnis zu lüften.

 

Irene Scharenberg ist am Niederrhein und im Ruhrgebiet aufgewachsen. Einige ihrer zahlreichen Kurzgeschichten sind in Wettbewerben ausgezeichnet worden. 2009 gehörte sie zu den Gewinnern des Buchjournal-Schreibwettbewerbs mit über 750 Einsendungen. Seit 2009 sind sechs Kriminalromane von ihr erschienen. Der letzte Band wurde von der Autorenvereinigung deutschsprachige Kriminalliteratur "syndikat" im Juli 2017 als Empfehlung der Woche ausgewählt.

 

 

 

Buch(en)café

Schauen, hören, lesen und blättern.

mit Daniela Gundelbacher und Ute Cox

Mittwoch, 04.10., 06.12.2017

10.00 - 11.30 Uhr, Umlage 2,50 €

 

Buchtipp von Daniela Gundelbacher zum Buch(en)café am 04.10.2017

Schreiben Sie mir oder ich sterbe

von Petra Müller und Rainer Wiegand

Liebesbriefe berühmter Frauen und Männer

 

 
Dieses Buch wirkt wie eine kleine Schatztruhe. Liebevoll gestaltet und randvoll gefüllt erzählt es von Sehnsucht, Liebe und Erfüllung, von Verlusten, Seitensprüngen und Freundschaftsbrüchen bekannter Persönlichkeiten.

Ein halbes Jahrhundert blieb Otto von Bismarck seiner Herzdame treu, Beethoven war nie verheiratet, Arthur Schnitzler lebte viele Liebschaften, Napoleon umwarb Josefine vergeblich und doch heiratete er sie. So unterschiedlich die Lebensläufe dieser Herren, eins verbindet sie: sie haben Liebesbriefe geschrieben.

Liebesbriefe haben im heutigen digitalen Zeitalter oft keine allzu große Bedeutung mehr, wie bedauerlich, doch die Briefe der Menschen, die in diesem Büchlein versammelt sind, lebten in einer so anderen Zeit als wir: viele waren dazu gezwungen, Briefe zu schreiben, um in Verbindung zu bleiben und ohnehin war es eine wichtige Vorgehensweise,um Gefühle zu äußern
und zu zeigen.

Hin und wieder verspürt der Leser beim Vertiefen in all diesem Herzweh, Liebeswahn oder Frohlocken eine kleine Portion Voyeurismus; doch wer möchte nicht gerne die Antwort erfahren, wenn Erich Maria Remarque an Marlene Dietrich schreibt: „Bist du auch unterwärts warm angezogen?“ Nun mal ehrlich!!!

Ebenso interessant ist es zu lesen, wie sich die Briefe im Laufe der Zeit geändert haben und welche wichtigen Äußerungen doch stets gleich geblieben sind. „Ich wusste immer, dass du mich eines Tages zutiefst verletzen würdest, aber ich hatte gehofft,
Ort und Zeit selbst bestimmen zu können.“, so Rebecca West an H.G. Wells.

Bücher wie „Schreiben Sie mir oder ich sterbe“ sind kostbare Schätze, die sicherlich jedes Herz eines Buchliebhabers höher schlagen lassen. Das Fest der Liebe naht.

 

Buchtipp von Ute Cox zum Buch(en)café am 06.09.2017

 

Die Frau im Orient-Express

von Lindsay Jane Asford

 

 

 

 


Lindsay Jayne Ashford hat eine historischen Roman geschrieben, der von der Reise der berühmten Schriftstellerin Agatha Christie im luxuriösen Orient-Express nach Bagdad erzählt. 1928 hat Agatha Christie durch ihr mysteriöses 11-tägiges Verschwinden, nach der Entdeckung einer Affäre ihres Mannes Archie, für großes mediales Aufsehen gesorgt. Sie entscheidet sich kurzfristig für eine Reise nach Bagdad mit dem Orient-Express. Außerdem möchte sie am Hochzeitstermin ihres geschiedenen Mannes außer Landes sein und die, für sie persönlich größte Schmach hinter sich lassen. Inkognito, mit neuer Haarfarbe und Brille tritt sie im Herbst 1928 die Reise an.

Ihr Abteil teilt sie mit Katherine Woolley, einer ebenfalls sehr bekannten Frau dieser Zeit, die auf dem Weg zu einer Ausgrabungsstätte in Ur ist. Im Verlauf ihrer Reise treffen die beiden Frauen auf Nancy Nelson, die einer unglückliche Ehe entflieht. Ein einschneidendes Ereignis schweißt die drei Frauen zusammen und führt sie nach Mesopotamien. Jede der Frauen hat ihre Geheimnisse, die nur nach und nach ans Tageslicht kommen.

Lindsay Jayne Ashford ist ein atmosphärisch dichter, biografischer Roman gelungen, in dem Fakten und Fiktion gekonnt miteinander verwoben sind. Der Leser taucht ein in die goldenen Zwanziger und wird mitgenommen auf eine Reise in einem legendären Zug durch viele Länder und in geheimnisvolle Städte.

Die Autorin hat sehr gut über Agatha Christie’s Privatleben recherchiert und ihr mit Katherine Woolley einen extrovertierten Charakter an die Seite gestellt, der sich in eine Männerdomäne behaupten musste. Alles in allem ein ausgesprochen unterhaltsamer Roman, der dem Leser eine der bekanntesten englischen Schriftstellerinnen als Mensch sehr nahe bringt und sich zeitweise liest wie ein Reisebericht über Ziele aus 1001 Nacht.

 

 

Buchecke(r)

demnächst wieder im Weißen Häuschen

„Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.“ (arab. Sprichwort)

Forum für Lesehungrige

 

Sabine Vitten lädt ein zur 10. Buchecke(r) im Weißen Häuschen.

 

Die Buchecke(r), benannt nach der imposanten Buche im Garten des Häuschens, lädt ein zu einem Literatur-Treff für Leseratten und Bücherwürmer. Neben interessanten Buchvorstellungen, gibt es ein ausführliches Autorenportrait zum 55. Todestag von Herman Hesse.

Hermann Hesse war zeitlebens ein Suchender. Nicht nur sein großes dichterisches Werk, das ihm 1946 den Nobelpreis einbrachte, auch sein Lebenslauf legt Zeugnis davon ab.

Eine Umlage wird nicht erhoben, aber eine Spende für das Weiße Häuschen wird gerne angenommen.

Infos und Anmeldung:

Sabine Vitten 02835 5158 / sabine.vitten@onlinehome.de

 

 

Ruth Hogan   „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“

 

Anthony Peardew sammelt allerlei Kurioses, Seltenes, auf den ersten Blick Unscheinbares und auf den zweiten Blick Unschätzbares - weggeworfen oder verloren. Er selbst hat vor vielen Jahren an einem Tag alles verloren, die Liebe seines Lebens, das Glück und einen Talisman, von dem er versprochen hatte, ihn für immer zu bewahren. Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht für andere Menschen Verlorenes zu sammeln und es ihnen eines Tages wiederzugeben. Doch Anthony Peardew stirbt bevor er sein Lebenswerk vollenden kann. Seine Assistentin Laura übernimmt die unmöglich scheinende Aufgabe das Sammelsurium an Dingen zu ordnen und die Besitzer wiederzufinden. Laura vom Leben enttäuscht, tut sich schwer mit diesem Erbe.

Die ungewöhnliche Freundschaft zum Nachbarsmädchen, die aufkeimende Zuneigung zu Anthonys Gärtner, helfen ihr die Dinge anzugehen.

Die Charaktere des Buches sind wunderbar beschrieben und die zwei Handlungsstränge führen am Ende unerwartet zusammen. Besonders gelungen sind die Geschichten um die verlorenen Dinge. Die Geschichten sind heiter oder tragisch und schärfen den Sinn für die „Fundstücke“, die man selbst im Laufe seines Lebens gemacht hat.

Ruth Hogan hat ein unterhaltsames und fantasievolles Buch geschrieben.

 

Anmeldung und Infos: 02835-5158 oder sabine.vitten@onlinehome.de

Um Spenden wird gebeten.

 

 

 

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Das Programm Oktober - Dezember 2017 finden Sie hier:

Flyer außen (pdf)

Flyer innen (pdf)

Sie möchten den Monatsbrief erhalten?

Bitte schicken Sie Ihren Wunsch an folgende Adresse:

weisses-haeuschen@email.de

 

 

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Samstag, 28.10.2017, 15.00 Uhr: Von Höcksken auf Stöcksken

Launige Führung durch den Ortskern von Issum

mit Sabine Vitten

anschließend Niederrheinische Kartoffelsuppe und Schmalzbrot

Histörchen in Issum

 

Freitag, 03.11.2017, 16.00 - 17.30 Uhr: Mitmachmärchen für Kinder

für Grundschulkinder bis 9 Jahre

mit Mechtild Cuypers, Märchenerzählerin

 

Samstag, 05.11.2017, 11.00 - 17.00 Uhr: Hubertinenmarkt

Herbstschätze aus Küche und Garten

Ausstellung mit Bildern von Ilse Klein

 

 

Besuchen Sie auch diese Seiten:

Märchengold-Niederrhein (Märchenerzählerin Mechtild Cuypers)

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